Notizen
Bildschirmpräsentation
Gliederung
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Was ist CERN ?
  • CERN steht für:


  • Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire


  • Der Europäischer Rat für Kernforschung beschloss im Jahre 1954, ein von damals 12 europäischen Mitgliedsländern personell und finanziell getragenes Laboratorium für Teilchenphysik zu errichten.
  • Standort wurde Meyrin, ein Dorf in der Nähe von Genf an der französischen Grenze.
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Was macht CERN ?
  • Die Forschung im CERN geht über die Atom- und Kernforschung hinaus und untersucht die Eigenschaften der elementaren Bausteine der Materie.


  • Die offizielle Bezeichnung des CERN lautet deshalb:


  • European Laboratory for Particle Physics
  • Europäisches Laboratorium für Teilchenphysik
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Ist bereits alles gesagt?
  •     In der BZ vom Freitag fand sich eine Kurzinformation über die Arbeit von Professor
    Kay Königsmann, Freiburg:


  • Die fundamentalen Fragen

  • Darin spricht er über Quarks, punktförmige Elektronen, Protonen und Neu(t)ronen mit Struktur und schließlich über seine Forschung bei CERN und dem damit verbundenen Nomadenleben.
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Was wissen wir über das Innere der Materie ?
  • Der Schweizer Albrecht von Haller (1708-77) schrieb pessimistisch vorausschauend:
  • Ins Innre der Natur dringt kein erschaffner Geist;
  • Zu glücklich, wenn sie noch die äußre Schale weist.


  • Faust geht, um die Geheimnisse der Natur zu verstehen, sogar einen Pakt mit dem Teufel ein:
  • … dass ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält… (Goethe, Faust I. 1)
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Wie können wir etwas über die Materie erfahren ?
  • Lichtmikroskop
  • Röntgenstrahlen
  • Elektronenmikroskop
  • Neutronen
  • Hochenergetische Teilchenstrahlen


  • CERN betreibt Teilchenbeschleuniger mit sehr hohen Energien zur Untersuchung und Erzeugung von Elementarteilchen
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Bekanntes aus der Physik
  • Für Licht und ganz allgemein für elektromagnetische Strahlung (Handy), die sich mit Lichtgeschwindigkeit
    c = 3•108 m/s fortpflanzt, gilt die Beziehung: Die Lichtgeschwindigkeit ist gleich dem Produkt aus der Wellenlänge und der Frequenz: l•n = c


  • Einstein zeigte 1905, dass beim Photoeffekt Licht als Korpuskularstrahlung (Quanten) mit der Energie:
    E = h•n  in Erscheinung tritt, wobei h das
    Plancksche Wirkungsquantum ist: h = 4,1•10-15 eV s


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Noch ein wenig Physik
  • Wenn aber Wellen sich als Teilchen darstellen, warum haben dann nicht auch Teilchen einen Wellencharakter?
  •  Im Jahre 1924 tat der Franzose Louis De Broglie den entscheidenden Schritt und ordnete jeder bewegten Masse eine Wellenlänge zu:
  •  l = h/p


  • Dabei ist p der Impuls (Bewegungsgröße) der Teilchen


  •     Was bringt uns das ?
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Die Modellvorstellung des Materieaufbaus
  • Atomdurchmesser: 10-11 m
  • Kerndurchmesser:  10-14 m
  • Protonen/Neutronendurchmesser: 10-15 m
  • Die Größe der Quarks ?


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Größenordnungen in der Physik
  • Kleine Längen


  • Hohe Energien





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Energie (besser Impuls) und Auflösung
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Der nukleare Kartoffelsack oder Streuversuche
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Luftbild von CERN
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Energiezunahme durch Beschleunigung
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Linearbeschleuniger
  • Die geladenenTeilchen (Protonen, Elektronen) „sehen“ zwischen zwei Röhren ein beschleunigendes hochfrequentes elektrisches Feld und laufen innerhalb der Röhren in einem feldfreien Raum.
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Kreisbeschleuniger und Speicherringe
  • Die Ablenkung bewegter geladener Teilchen
    erfolgt in einem Magnetfeld durch die Lorentzkraft:
  •  K = q • [v x B]
  • So im Speicherring LEP,
    in dem Elektronen und Positronen bis zu
    einer Energie von 100 GeV
    beschleunigt werden.
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Elektron- Positron-Collider LEP
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HE zur Erzeugung neuer Elementarteilchen
  • Es gilt die bekannte Einsteinsche Formel E = m•c2
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CERN Mitgliedsländer
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Finanzielle und Personen-Daten des CERN
  • 2800 festangestellte Mitarbeiter
  • 6000 Physiker aus den Mitgliedsländern aber auch aus Russland, USA, China
  • Budget 500 M€ pro Jahr


  • Was wird dafür geboten ?
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Die CERN-Beschleuniger
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Von den Atomen zu den Quarks
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Massen- und Kraftteilchen
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HE zur Erzeugung neuer Elementarteilchen
  • Es gilt die bekannte Einsteinsche Formel E = m•c2
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Von den Atomen zu den Quarks
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Massen- und Kraftteilchen
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Drei Teilchenfamilien

  • Aus der Verbreiterung der Z0-Resonanz folgt, dass es nur drei Familien von Elementarteilchen gibt
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Anschaulichkeit in der Physik
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HE zur Erzeugung neuer Elementarteilchen
  • Es gilt die bekannte Einsteinsche Formel E = m•c2
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Massen- und Kraftteilchen
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Kräfte und Wechselwirkungen
  • Vier fundamentale Kräfte werden durch Teilchen übertragen:
  • Die elektomagnetische Kraft wirkt über große Entfernungen  durch den Austausch virtueller Photonen
  • Die starke Kraft hält im Atomkern durch Austausch von Gluonen die positiv geladenen Protonen zusammen. Zunahme mit dem Abstand verhindert das Auftreten isolierter Quarks: Jets!
  • Die schwache Wechselwirkung wirkt nur über eine Entfernung von < 10-18 m !! Deshalb haben die intermediären Bosonen wegen der Unschärferelation eine (große) Masse E ~ (h •c)/x ~ 120 GeV
  • Gravitation: Das sehr schwache Feld spielt keine Rolle bei Teilchenreaktionen; Dennoch: Was passiert bei sehr kleinen Abständen? Das gekrümmte Schwerefeld zeigt dann Quanteneigenschaften (Plancklänge 10-35 m)
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Wie entsteht Masse ?
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HE zur Erzeugung neuer Elementarteilchen
  • Es gilt die bekannte Einsteinsche Formel E = m•c2
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Luftbild von CERN
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Die Detektoren am LHC
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LHC im LEP-Tunnel
  • Die supraleitenden Ablenkmagnete des LHC sind mit flüssigem Helium (1,9 K) gekühlt. Das Führungsfeld hat eine Stärke von
    8T. Die Energie der kollidierenden Protonenstrahlen erreicht damit
    2 x 7 TeV.
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Der ATLAS-Detektor
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Unterschied: Elektronen- und Protonen-Collider
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Kollisionen im Large Hadron Collider
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Schnitt durch den CMS-Detektor
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Computersimulation eines Ereignisses am LHC
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Das Standardmodell
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Offene Fragen an das Standardmodell
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Vereinigung der vier fundamentalen Kräfte ?
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Die fundamentalen Kräfte als Funktion der Energie
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Literatur zur Physik
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Literatur zum Weltbild