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Konstantin der Große
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Plakat der Trierer Ausstellung
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Sol invictus
Bereits Kaiser Aurelian (214-275) fördert den aus dem Orient stammenden Kult des Sonnengottes, indem er Apoll in Rom einen prächtigen Tempel bauen lässt. Der Geburtstag des Sonnengottes wird am 25. Dezember gefeiert.
Oben: Rekonstruktion der Kolossalstatue Konstantins Links: Bronze 4. Jahrhundert; Konstantin als sol invictus.
Auch Konstantin wählt Apoll zu seinem Schutzgott und lässt sich noch in seinen letzten Lebensjahren in Konstantinopel mit Strahlenkranz um sein Haupt als Sonnengott darstellen. Der strahlenbekränzte Sol invictus wird oft mit segnender rechter Hand und Weltkugel in der linken Hand abgebildet. Von dieser Darstellung geht auch eine Rekonstruktion der Kolossalstatue in Rom aus. Vielleicht dienten die großen quadratische Löcher an der Seite des Kopfes zur Befestigung eines Strahlenkranzes, so wie ihn das Plakat zur Ausstellung andeutet.
Kurz vor seinem Tod im Jahre 311 erlässt Augustus Galerius das Toleranzedikt von Nikomedia. Seine Beweggründe sind rein politischer Natur. Bei den vielen Unruhen, die das römische Reich bedrohen, möchte er die mit Gewalt nicht ausrottbaren Christen in das Reich einbinden: If you can't beat them, join them.
Das Dekret von Nikomedia erlaubt den Christen die Wiederherstellung ihrer Kirchen und ihre Zusammenkünfte, sofern diese die öffentliche Ordnung nicht stören. Gleichzeitig werden die Christen angewiesen, für den Kaiser und das öffentliche Wohl zu beten. Hier wird deutlich, wie Galerius versucht, sich das Christentum zu Nutze zu machen, es zu integrieren. Das Edikt macht das Christentum zu einer der vielen religiones licitae.
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This page was last updated on 26 November, 2008