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Freiburger Stadtwappen

 

 

 

 

 

 

 

 

Bürgerverein Mittel- und Unterwiehre e. V.

 
 

Mein Freiburg

 

Nach meiner Pensionierung wohnen Elisabeth und ich nun im sonnigen Freiburg, das zu unseren neuen und wohl letzten Heimat wurde. Schon vor der vorletzten Jahrhundertwende behaupteten Spötter, dass es hier nur drei Arten von Einwohnern gäbe: Pensionäre, Studenten und Couponschneider. Die letzte Art starb dann in den zwei Weltkriegen und besonders während der Inflation vollständig aus. Heute dominieren in Freiburg vor allem Fahrräder, deren Fahrer sich aus den zwei verbleibenden Einwohnerkategorien rekrutieren. Es ist übrigens unmöglich, in Freiburg von einem Radfahrer nicht angefahren zu werden.

 

Zunächst wohnten wir in einem Haus aus dem Jahre 1903 in der Unter-Wiehre. In dieser Gegend lebten bereits Menschen, als an Freiburg noch niemand dachte.  Hier am Fuße des Lorettobergs fand 1644 die für Freiburg so entscheidende Schlacht statt, in der eine Chur-Bayerische-Reichs-Armada unter dem Generalfeldmarschall Franz von Mercy den französischen Zugriff auf Freiburg im Vorfeld des Westfälischen Friedens vereitelte.

 

Inzwischen sind wir in einen altengerechten Neubau in die Mittel-Wiehre gezogen und wohnen nun am Fuße der Brombergs. Dieser Berg hat seinen Namen nach den vielen Bronnen, aus denen sich Freiburg schon im Mittelalter mit Trinkwasser versorgte. Von unserer Wohnung sind es nur wenige Schritte bis zum Sternwald, einem Naherholungsgebiet Freiburgs. Auch dies ist geschichtsträchtiger Boden. Als im Revolutionsjahr 1848 Freischärler sich anschickten, die in Freiburg durch Regierungstruppen eingeschlossenen Freiheitskämpfer zu entsetzen, kam es auf dem Wege von Günterstal nach Freiburg am Jägerbrunnen zu einem blutigen Gefecht zwischen Soldaten und Aufständischen.

 

In unserem in Freiburg so beliebtem Stadtteil sorgt sich der Bürgerverein Mittel- und Unterwiehre e. V.  um die Bewahrung der historischen Bausubstanz des Stadtteils und die Erhaltung der Lebensqualität der Bewohner.

 

 

 

 

 

 

 

Freiburger Siegel

 

 

 

 

 

Freiburger Rappen

 

Blick auf die Wiehre um 1820 vom Lorettoberg aus. Deutlich erkennt man das Anna-Kirchlein und einen dahin führenden Weg, die heutige Lorettostraße. Radierung von Rudolf Follenweider.

 

 

 

 

 

Dr. Hilda Hurst

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Breisgauer Geschichtsverein Schauinsland

 

 

 

 

Freiburger
Münsterbauverein

 

 

 

 

 

Freiburg-Madison
Gesellschaft

 

 

 

 

 

Museumsgesellschaft

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Feier@bend.de 

 

Kaum war ich in der Dreisamstadt angekommen, begann ich, mich mit der Geschichte Freiburgs zu beschäftigen. So habe ich es immer gehalten: wenn ich in eine mir fremde Stadt kam, musste ich sie mir zunächst erwandern, dann, wenn ich länger in ihr weilte, wollte ich ihre Geschichte kennenlernen.

 

Mein besonderes Interesse für Geschichte und zwar nicht für die Geschichte der mechanisch aufgezählten Fakten, sondern für die, die sich mit historischen Zusammenhängen und Entwicklungen beschäftigt, welche noch heute bewusst oder auch nur unbewusst unser Leben und unsere Handlungen beeinflussen, geht auf meine Schulzeit zurück. Dieses Interesse, ich möchte es fast schon Liebe nennen, wurde mir ausgerechnet von einer Lehrerin eingepflanzt, die allgemein als streng, unpädagogisch, wenn nicht gar häufig als ungerecht in ihrem Urteil über Schüler angesehen wurde. Auf der anderen Seite war sie eine nie versiegende Quelle reflektierten Wissens, das sie uns Schülern mitzuteilen versuchte. An dieser Studienrätin war eine Dozentin verloren gegangen. Ihr Gedächtnis selbst für nebensächliche Dinge war phänomenal. Als meine Mutter bei einem Klassensprechtag meines Bruders (er machte sieben! Jahre später auf dem gleichen Gymnasium mit Dr. Hurst als Klassenlehrerin sein Abitur) bemerkte, dass er doch wohl der bessere Schüler sei, gab sie schnippisch zurück: Wieso? Manfred war doch in Geschichte gut!

 

Falls Sie sind neugierig sind und sehen möchten, wie ich versuche, die Geschichte Freiburgs  mit Hilfe von Zitaten zu erzählen, dann klicken sie auf

 

Freiburgs Geschichte in Zitaten

 

If you are intersted in a somewhat different English version still under construction you may click on

 

Freiburg's History for Pedestrians

 

Gegenüber meinen Versuchen hat der Breisgauer Geschichtsverein Schauinsland von 1873 auf dem Fachgebiet eine sehr viel längere Tradition und befasst sich wesentlich objektiver mit der wechselvollen Geschichte am Oberrhein.

 

 

 Das Stadtbild Freiburgs wird vor allem durch sein herrliches Münster geprägt. Schon bevor ich in diese Stadt zog, fand ich in einem alten Physikbuch eine Beschreibung von Blitzeinschlägen in den gotischen Turm des Bauwerks. Um die Erhaltung dieses Bauwerks kümmert sich  seit über hundert Jahren der Freiburger Münsterbauverein. Es war nur natürlich, dass wir förderndes Mitglied wurden. Nachdem der Münsterbauverein im Internet nicht vertreten war, nahm ich die Gelegenheit wahr, nicht nur die Webseiten zu erstellen, sondern sie auch gleich mit Inhalt zu füllen. Die Pflege der Seiten   habe ich inzwischen dem Webmaster des FMBV übergeben.

 

 

Die Freiburg-Madison-Gesellschaft wurde 1987 ein Jahr nach der Unterzeichnung des Städtepartner-schaftsvertrages zwischen Madison, der Hauptstadt des US-Bundesstaates Wisconsin, und Freiburg gegründet. Besonderes Ziel der FMG ist es, Begegnungen zwischen den Bürgern beider Städte zu ermöglichen, um damit das Verstehen der jeweils anderen Lebensart zu erleichtern und die Völkerverständigung zu fördern. Madison und Freiburg sind Universitätsstädte. Deshalb zählt die Förderung des Schüler- und Studentenaustauschs zu den wichtigsten Aufgaben der FMG.

 

Die bereits existierenden Webseiten der Freiburg-Madison-Gesellschaft habe ich neu und zweisprachig konzipiert, wobei nebenstehendes Logo der FMG für die Farbgestaltung der Seiten eine wichtige Rolle spielte. Seit Januar 2005 habe ich die Funktion des Webmasters übernommen.

 

 

Die Museumsgesellschaft ist eine der ältesten Bürgergesellschaften Freiburgs. Sie wurde 1807 als so genannte Lesegesellschaft gegründet. Es gab ein Lesezimmer mit aktuellen Zeitungen und Zeitschriften. Aber auch die Künste wurden eifrig gepflegt: Musik, Literatur, Theater und Tanz. Das war zu Napoleons Zeiten, als die Herrschaft Habsburgs zerschlagen wurde und die Stadt im Zuge der Neuordnung der deutschen Länder von Vorderösterreich zum Großherzogtum Baden kam.

 

Zu den Gründungsvätern der Museumsgesellschaft zählen bedeutende Freiburger Persönlichkeiten wie Karl von Rotteck, Johann Georg Jacobi, Karl Friedrich von Drais, und Bartholomä Herder, deren Biographien ich zur Homepage der Museumsgesellschaft beisteuerte. Ferner stelle ich regelmäßig das aktuelle Programm ins Internet.

 

 

Die Arbeit an obengenannten Biographien brachte mich in Kontakt mit Wikipedia, der On-line Enzyclopedia. Über meine Arbeiten dort informiert meine Benutzerseite. Neben der Erstellung neuer Artikel stellt eine meiner wichtigen Tätigkeiten bei Wikipedia die Korrektur von Artikeln meist über Freiburg dar. Unnötige Passivkonstruktionen bringen mich regelmäßig in Rage. Einige Beiträge habe ich deshalb vollständig umgeformt etwa die über das Bistum Basel oder das Rotteckdenkmal. Für alle, die Wikipedia einmal hautnah erleben wollen, bietet sich der monatliche Stammtisch an.

 

 

Und dann ist da noch Feier@bend.de der Webtreff für die besten Jahre. Diese deutschlandweit vertretene  Organisation möchte vor allem SeniorInnen an die Wunder des Internets heranführen. Unter der liebvollen Betreuung von charmanten Regionalbotschafterinnen treffen sich eine Menge Junggebliebener aus Freiburg und Umgebung - neben anderen Aktivitäten - einmal im Monat zu einem lebhaften Meinungsaustausch bei Kaffee, Kuchen und manchmal auch Sekt, um den Ehrentag einer/s Anwesenden gebührend zu feiern.

 

 

Wie ein Phoenix aus den Trümmern

 

Durch den Bombenangriff auf Freiburg vom 27. November 1944 wurde fast die gesamte Altstadt in Schutt und Asche gelegt. Es blieb kaum historische Bausubstanz (glücklicherweise aber die Münsterkirche) erhalten, doch wurden einige Gebäude nach dem Krieg im alten Stil wieder aufgebaut.

 

 Links unten ist auf einer alten Postkarte das Freiburger Martinstor um 1905 abgebildet, rechts meine digitale Aufnahme vom September 2003 etwa vom gleichen Standpunkt aus aufgenommen. Eine elektrische Straßenbahn fuhr in Freiburg bereits 1901. Für das zweite Gleis musste ein zusätzlicher Bogen rechts vom Tor geschaffen werden. In dem Gebäude befand sich um die vorletzte Jahrhundertwende das Restaurant zum Martinsthor, während sich bei der letzten Jahrhundertwende McDonald's in den Räumen bereits fest etabliert hatte. Das noch links zu sehende von Wilhelm Dürr 1851 als Ersatz für frühere Darstellungen der Legende des Heiligen Martin geschaffene Bild wurde 1969 nach seiner fast vollständigen Verwitterung leider entfernt. Auf der erhaltenen Tafel über dem Torbogen wird an die mutigen Kämpfe der Freiburger Bürgerwehr gegen die übermächtigen französischen Revolutionstruppen von 1796 erinnert.

 

 

 

 Hier noch die Verbindung zur offiziellen Webseite der Stadt Freiburg.

 

 Weitere interessante Links zu Freiburg sind  Virtuelles Freiburg und die Virtual City Tour.

 

 

This page was last updated on 03 Februar, 2016